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Neue Abmahnwelle wegen Google-Webschriften

Schriften braucht jede Website und Onlineshop. Seit dem es CMS-Systeme gibt, werden die Google-Schriften automatische eingebunden. Ohne das man sich hier weitere Gedanken machen musste. Dies war bis vor kurzem noch so. Deutschland, das Land der großen Datenschützer. Angeblich sollen jetzt IP-Adressen zu den personenbezogenen Daten gehören. Einfach gesagt, die Google-Webschriften wurden bei CMS- automatisch eingebunden und sollen bei Aufruf die IP-Adresse vom Besucher an Google weiter geben. Mit einem einfachen Check kann jeder seine eigene Website kostenlos prüfen. Kostenloser Website-Check: https://sicher3.de/google-fonts-checker/ Wer eine Website hat, muss mit dieser auch arbeiten. Einfach nur erstellen lassen, bringt keine Kunden oder eben…

Schriften braucht jede Website und Onlineshop. Seit dem es CMS-Systeme gibt, werden die Google-Schriften automatische eingebunden. Ohne das man sich hier weitere Gedanken machen musste. Dies war bis vor kurzem noch so. Deutschland, das Land der großen Datenschützer. Angeblich sollen jetzt IP-Adressen zu den personenbezogenen Daten gehören. Einfach gesagt, die Google-Webschriften wurden bei CMS- automatisch eingebunden und sollen bei Aufruf die IP-Adresse vom Besucher an Google weiter geben. Mit einem einfachen Check kann jeder seine eigene Website kostenlos prüfen.

Kostenloser Website-Check: https://sicher3.de/google-fonts-checker/

Wer eine Website hat, muss mit dieser auch arbeiten. Einfach nur erstellen lassen, bringt keine Kunden oder eben auch Abmahnungen. Im Online-Recht ändert sich ständig etwas. Deshalb müssen Internetauftritte regelmäßig vom Inhalt, vom technischen und im rechtlichen gewartet aktualisiert werden. Sie haben keine Zeit, um die Website zu pflegen, dann beauftragen Sie einen Dienstleister!

Das Urteil:

Quelle:
https://www.datenschutzticker.de/2022/03/einsatz-von-google-fonts-ohne-einwilligung-ist-rechtswidrig/

Das Landgericht München hat in einem Urteil vom 20.01.2022 entschieden, dass der Einsatz von Google Fonts auf Webseiten nicht mehr auf die berechtigten Interessen des Webseitenbetreibers gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt werden kann. Nunmehr ist stets eine Einwilligung des Nutzers erforderlich. Webseitenbetreiber können bei Verstoß auf Unterlassung und Schadensersatz verklagt werden.

Die Hilfe

Die neue Anpassung der Google-Webfonts gibt es für eine einmalige Aufwandspauschale von 69 Euro zzgl. MwSt. Enthalten ist der Erwerb eines Plugins und die Einrichtung und Test für Ihre Website. Für eine Pauschale in Höhe von 50 Euro im Monat über nehme ich auch die inhaltliche und technische Wartung Ihrer Website. Schließlich wollen Sie nicht gehackt und der Internetauftritt vom WebHoster gesperrt werden.